Gottesdienste

Mittwoch, Buß- und Bettag, 22. November 2017, um 19 Uhr: Adventskirche: Andacht zum Buß- und Bettag mit Pastor Lutz Bruhn

Sonntag, 26. November 2017, um 11 Uhr: Christophorushaus: Gottesdienst zum Gedenken der Verstorbenen mit Pastorin AnnkatrinKolbe, Pastor Hago Michaelis und besonderer Musik

Spendenprojekte

Pfeifenputzer-Patenschaft

Spaziergang durch Nordelbien:

Nordelbien Webring

Kindertagesheime

Am Seitenende finden Sie das Leitbild für die evangelischen Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Niendorf .

 

Auf den Seiten Integrationskinderkarten und Kriegerdankweg finden Sie Informationen zu den beiden Häusern unserer Einrichtung.

Die Kindertagesstätten der Kirchengemeinde Schnelsen stellen sich vor

 

Unsere Kirchengemeinde hat Kindertagesheime mit einem Betreuungsangebot am Anna-Susanna-Stieg und am Kriegerdankweg. Beide Einrichtungen verstehen sich als Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungseinrichtung auf der Basis des christlichen Selbstverständnisses. Sie bieten begleitende und familienergänzende Angebote.

In unser Einrichtungen am Anna-Susanna-Stieg werden Kinder im Alter von 3 - 10 Jahren betreut.

Am Kriegerdankweg werden Kinder im Alter von 0 - 10 Jahren betreut. Darüber hinaus finden in unserer Integrationsgruppe am Anna-Susanna-Stieg Kinder mit und ohne Behinderungen Aufnahme.
Unsere Einrichtung besteht aus zwei Gruppen am Anna-Susanna-Stieg und vier Gruppen am Kriegerdankweg. Durch diese kleinen Einheiten lernen sich alle Kinder und Mitarbeiter schnell kennen. Uns ist es wichtig, den Kindern Geborgenheit und Sicherheit zu geben. Deshalb fördern wir die Gruppenarbeit. So können wir uns auf die Begabung und individuellen Neigungen des einzelnen Kindes einstellen.
Die Kinder verbringen ihre Kindergartenzeit in altersgemischen, festen Gruppenverbänden. Wir bieten den Kindern Zeit und Raum, um spontan sein zu können. Ferner sollen die Kinder befähigt werden, sich anderen zuzuwenden, Vorurteile zu überwinden und lernen, sich zu entscheiden.
Wir unterstützen und begleiten die Kinder im täglichen Leben und Erleben. Dies geschieht in Gemeinschaftsaktivitäten, Stuhlkreisen und Einzelangeboten. In der Puppenecke, auf dem Bauteppich oder am Basteltisch können die Kinder Erfahrungen und Fertigkeiten erwerben. Wir helfen den Kindern, ihre Ideen umzusetzen und stellen die Materialien zur Verfügung.
Die Integration aller Kinder ist ein wichtiger Grundstein unserer Arbeit. Kinder sollen schon im Kindergarten die Erfahrung machen, dass Menschen verschieden sind. Je früher Kinder dies lernen, um so größer ist die Chance, dass sie sich später frei und unvoreingenommen begegnen.
Wir bieten Kindern wie Eltern Raum, in dem religiöse Fragen im weitesten Sinne aufgenommen werden. Wir berücksichtigen dabei auch, dass es Eltern gibt, die einen anderen oder auch keinen Glaubensansatz haben.

Wenn wir mit dieser knappen Vorstellung Ihr Interesse für unsere Einrichtungen geweckt haben, freuen wir uns. Falls Sie an näheren Informationen interessiert sind, dann nehmen Sie zu uns Kontakt auf.

Sie erreichen uns:

im Büro am Anna-Susanna-Stieg

Leitung : Dennis Lehmann  Tel.: 550 74 78

lehmann@kircheschnelsen.de

oder
im Büro am Kriegerdankweg

Leitung: Gabriele Ulrich   Tel.: 550 89 42

ulrich@kircheschnelsen.de

 

Auf den Anfang kommt es an. Neue Wege in der Kinderbetreuung

 

Deutschland braucht grundlegende Reformen – auch in der frühkindlichen Bildung und Betreuung. Sowohl PISA, der zweite Weltbericht „Bildung für alle“ der UNESCO als auch die Unzufriedenheit der Mehrheit der Eltern über die unzureichende Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland machen ein Umdenken in der frühkindlichen Bildung und Betreuung erforderlich.

Wenn Deutschland im globalen Wettbewerb bestehen will, brauchen wir einen Paradigmenwechsel, der Kinder als wesentlichen Zukunftsfaktor wieder in den Mittelpunkt stellt und Eltern ermöglicht, Familie und Beruf miteinander zu verbinden. Wirtschaftswachstum ist nur mit Bildungswachstum möglich. Von Bildung und Erziehung wird es wesentlich abhängen, wie die Kinder von heute mit den Herausforderungen und Belastungen von morgen umgehen werden.

Die Diskussion um Kinderbetreuung in Deutschland hat nicht nur gezeigt, daß wir quantitative, sondern auch qualitative Defizite haben. Angesichts finanzieller Defizite der Kommunen ist auch hier ein Umdenken erforderlich. Die Verbesserung der Kinderbetreuung kann nicht weiter von der Finanzkraft der Kommunen abhängen. Alle Kinder forschen, entdecken und begreifen die Welt vom ersten Tag an. Sie testen ihre Grenzen aus, sind neugierig auf sich und andere Menschen. In diesen Bildungsprozessen brauchen Kinder ErzieherInnen, die Zeit für sie haben, verlässliche Beziehungen und vertraute Orte, um ihr Sozialverhalten, die emotionalen und kognitiven Fähigkeiten, den Zugang zur Welt, zu entwickeln. Bildungseinrichtungen haben von Anfang an die Aufgabe, Kindern die Welt zu öffnen, ihre Identität zu fördern und ihre eigene Entwicklung zu stützen. Hier beginnen Integration und die Verwirklichung von Chancengleichheit. Ein Bildungssystem, das diesem Anspruch gerecht werden will, muss im frühkindlichen Bereich ansetzen und den Schwerpunkt darauf legen, den Kindern den eigenen Bildungsweg zu ermöglichen.

Den ErzieherInnen kommt im Bildungsprozeß kleiner Kinder eine Schlüsselrolle zu. Ihre Arbeitsbedingungen und ihre Qualifikation sind entscheidend für die pädagogische Qualität.

Deutschland braucht eine qualitativ gute Kinderbetreuung. Vor allem im Bereich der unter Dreijährigen und der Ganztagsbetreuung ist – gemessen an vergleichbaren europäischen Ländern – einiges nachzuholen. Bis 2010 wollen wir die dort herrschenden Standards erreichen. Dies ist eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen Vorhaben der Bundesregierung in dieser Legislaturperiode.

Davon profitieren nicht nur die Eltern, die Beruf und Familie miteinander vereinbaren wollen oder müssen, sondern vor allem die Kinder. Denn es sind die Startchancen in den ersten sechs Lebensjahren, die in großem Maße über den späteren Lebensweg und die Lebenskarrieren entscheiden. Tageseinrichtungen sind keine „Verwahranstalten“, sondern wichtige Orte der frühkindlichen Förderung. Vorhandene Talente können sich nur entfalten, wenn sie auch frühzeitig erkannt und weiterentwickelt werden.

Gute Betreuung bietet Kindern pädagogische Förderung, die die Erziehung der Eltern ergänzt und Bildungsangebote über das Elternhaus eröffnet. Denn drei Dinge müssen künftig stärker zusammen gedacht werden: Erziehung, Bildung und Betreuung.

Ilse Wehrmann

 

Leitbild für die evangelischen Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Niendorf

Herausforderung 

Familien mit Kindern stehen in unserer Gesellschaft vor großen Herausforderungen, die von Spannungen gekennzeichnet sind: Einerseits haben sich die materielle Situation, die Bildungschancen und damit die Möglichkeiten zu einem sozialen Aufstieg für die meisten Kinder verbessert. Andererseits erleben wir die Auswirkungen einer "neuen Armut" und die Unsicherheit über künftige Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten. Gleichzeitig stellen wir fest, dass immer mehr Kinder in einer kinderfeindlichen Umwelt, in Vereinzelung, in Leistungs- und Konsumdruck, unter der Vorherrschaft materieller Leitbilder und in religiöser Verarmung aufwachsen.

 

Auftrag


Die Gemeinden des Ev.-luth. Kirchenkreises Niendorf verstehen ihren vielfältigen Auftrag als "lebensbegleitende Kirche". Wir sind überzeugt von der sinnstiftenden und befreienden Kraft des Evangeliums.

Bei der Arbeit in den Kindertageseinrichtungen lassen wir uns leiten von dem Auftrag Jesu Christi, der dem Kindsein jedes Menschen einen hohen Wert zuspricht. Wir reagieren auf Veränderungen im Leben von Kindern und Familien, stellen uns der eigenen Verantwortung und handeln zukunftsorientiert.

Deshalb...stellen wir als Trägerinnen von Kindertageseinrichtungen den Kindern Lebensräume zur Verfügung und vertreten ein christliches Menschen- und Weltbild. Wir sehen die Würde des Menschen in seinem Menschsein, unabhängig von dem, wie er ist, was er besitzt oder produziert. verstehen wir uns als Teil einer sozialen und durch Nächstenliebe zu gestaltenden Gemeinschaft. setzen wir uns auch außerhalb des Lebensraums Kindergarten gegenüber Politik, Wirtschaft und Medien für den Schutz und die Interessen von Kindern und deren Familien ein. „ Die Hamburger Bildungsempfehlungen sind Grundlagen unserer Bildungsangebote.“

Weg und Ziel


Wir verstehen evangelische Kindertageseinrichtungen als Erfahrungsorte für Kinder und als unterstützende und nachbarschaftliche Angebote für Familien: Wir gewährleisten den Kindern und ihren Familien verläßliche und pädagogisch qualifizierte Betreuung. Wir vermitteln den Kindern Bilder, Geschichten, Symbole und Feiern aus der christlichen Überlieferung, die Orientierung ermöglichen und Gemeinschaft erfahrbar machen. Wir verstehen unsere Kindertageseinrichtungen als Orte der Begegnung zwischen den sozialen Schichten (Gruppen), zwischen Jung und Alt und zwischen den Nationen und Kulturen. Wir unterstützen die Mütter und Väter bei der Erziehung ihrer Kinder. Wir laden die Kinder und Familien über den Besuch des Kindergartens hinaus zum Leben in unseren Kirchengemeinden und zum Entdecken des christlichen Glaubens als Hilfe zur eigenen Lebensgestaltung ein.